Beiträge von marcmd

    Zitat

    Original von osismart
    dann brauchen wir aber auch keine Rechtsberater :D :D
    weis ja jeder Private den Gesetzestext des Recht oder des Steuerrechts!
    Warum hast Du dann Jus studiert wenn wir das nicht brauchen?
    mlg. ösismart


    OMG, mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.
    Wirklich nicht.


    Wir brauchen doch gar keinen höheren Steuersatz, wir müssen nur die Steuerberatung verbieten! :-)

    Zitat

    Original von osismart
    dann gratuliere ich Euch beiden zur positiven Einstellung!
    Es ging aber grundsätzlich um die Abzocker im Konzern der Ölgiganten , die wie immer, die Bösen sind und zur Freude des FA oder F-Minister den Preis nach oben treiben.
    Den Rest der Argumentation erspare ich mir.
    mlg. ösismart


    In Deinem Post von gestern um 14:29 bezeichnest Du aber Vater Staat als größten Abzocker, aber was stört uns unser Gewäsch von gestern gell?

    neunzwoelfer,


    ich freue mich solche Zeilen zu lesen. Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, dass doch nicht alle Deutschen (und Österreicher) zu den Dauernörglern gehören.
    Besonders schön finde ich auch die momentanen Debatten um die "Reichensteuer" die die Reichen selbst herbeisehnen und die Debatte darum, dass wir in Deutschland ja angeblich zu viel Steuern zahlten. Dabei ist Deutschland vom Steuersatz her nur im internationalen Mittelfeld. Und immer mehr Deutsche zahlen gar keine Steuern mehr, da sie durch niedrige Steuersätze und Freibeträge von der Steuer praktisch befreit sind. Die Sozialabgaben sind das, was die Gehälter wirklich belastet. Und da dürfen sich auch die Reichen gerne mehr beteiligen. Warum sind die gedeckelt? Das wäre doch mal ein Akt der Nächsten- und Vaterlandsliebe, wenn die Reichen und Superreichen in Zukunft pauschal erstmal 20% ihres Einkommens als Sozialabgaben abführen würden. :-) Ob die dann immer noch so spendierfreudig wären?


    Steuer, papperlapap, wer z.b. unter 1700€ verdient, was ja leider immer mehr werden, zahlt effektiv gar keine Steuern.
    Ich zahle meine, genau wie Du, gerne.

    @ wingman: Was soll denn das sein: Rückgabe verlangen?
    Sowas gibt es im Kaufrecht in der Form nicht. Ines kann gem. § 437 II BGB vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn die Voraussetzungen der §§ 440, 323 BGB vorliegen. Dann treten die Rechtsfolgen des § 346 BGB ein.
    Ob das hier aber der Fall ist, ist wie Hugo schon schrieb fraglich.
    Wenn überhaupt ist hier an das Vorliegen des Tatbestandes des § 323 V BGB zu denken, da der Verkäufer den PKW nicht wie vertragsgemäß geschuldet geliefert hat.
    Da er aber bisher jeden Mangel behoben hat würde ich die Ansicht vertreten, dass er in einem evtl. Prozess Recht bekäme.
    Es gibt eben keinen rechtlichen Schutz vor "Montagsautos" solange nicht der gleiche Mangel immer wieder auftritt. Der BGH sieht dies übrigens ähnlich (VIII ZR 202/10).


    Aus diesem Grund denke ich, dass Du wenig Erfolg haben würdest. Grundsätzlich ist Hugos Idee einen Anwalt zu konsultieren nicht falsch, nur bin ich mir ziemlich sicher, dass der Dir das gleiche sagen wird wie ich.
    Insofern bleibt Dir wahrscheinlich tatsächlich nur darauf zu setzen, sich mit dem Händler gütlich zu einigen. Aber wenn Du eine Rechtschutzversicherung hast, würde ich mich an Deiner Stelle vorher noch von einem Anwalt beraten lassen.





    Und wie immer gilt, dies ist KEINE Rechtsberatung, es handelt sich nur um eine persönliche Meinung. Für Rechtsberatungen sind Anwälte zuständig.

    Ich habe nur begrenzt Lust mich zu wiederholen,
    deswegen nur noch eines am Rande dazu. Was der ADAC da schreibt ist die Rechtsauffassung des ADAC, muss aber nicht zwangsläufig die des erkennenden Gerichts sein. Die kann durchaus genau andersrum aussehen.
    Und das ist der eigentliche Punkt, wir können uns hier jetzt gegenseitig die BGH-Urteile um die Ohren hauen (ich hab lexis-nexis, ich finde mehr und gewinne :-)), aber das ändert eben nichts am Problem.
    Selbst innerhalb des BGH haben die einzelnen Senate offenbar unterschiedliche Auffassungen zur Thematik. Deswegen wollte ich anfangs nur darauf hinweisen, dass die pauschale Aussage von Laurenz etwas gefährlich ist und sich Ines deswegen besser nicht darauf verlässt.
    Das Problem ist auch, dass "juristische Laien" gerne glauben, nur weil der BGH mal irgendwas entschieden hat sei das jetzt quasi Gesetz. Das ist aber nicht so.
    Rechtsfindung vor einem beliebigen Gericht findet nämlich nicht so statt, dass der Richter mal eben in der Entscheidungssammlung des BGH nachschaut und dann sagt ach ja genau so muss ich jetzt entscheiden. Der Richter nimmt eine Subsumtion des Einzelfalls vor und kommt dann zum Ergebnis. Es gibt auch Richter, denen ist es regelmäßig egal was die übergeordneten Gerichte so entscheiden.


    Deswegen und NUR deswegen habe ich gesagt VORSICHT mit solchen Äußerungen wie: der MUSS das machen.

    Hallo Laurenz,


    es liegt mir wirklich nichts ferner, als mich hier (schon wieder) zu streiten.
    Ich frage mal vorweg: Bist Du Jurist? Diese Frage soll nicht herabwürdigend oder irgendetwas in der Art sein, aber Juristen wissen, dass ein BGH Urteil zwar schön ist, aber längst nicht heißt, dass man Recht hat oder gar kriegt.
    Ich habe mir mal kurz die Zeit genommen und ein paar andere BGH-Urteile zum Thema Nacherfüllung an Fahrzeugen rausgesucht. Eines aus diesem Jahr handelt zwar von einem Wohnanhänger, aber in der Sache macht das nichts und da hat der Käufer verloren, weil er den Anhänger zur Nachbesserung nicht zum Händler gebracht hat. Ähnliche Fälle gibt es auch für gebrauchte PKW. Es ist also ersichtlich, dass EIN BGH Urteil keinen Wert hat.


    So, nun gucken wir doch mal was die höchstrichterliche Rechtsprechung in unserem Land so dazu sagt und da finden wir folgendes:


    Der Erfüllungsort der Nacherfüllung hat im Kaufrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches keine eigenständige Regelung erfahren. Für seine Bestimmung gilt daher die allgemeine Vorschrift des § 269 Abs. 1 BGB.


    § 269 BGB — Leistungsort


    (1) Ist ein Ort für die Leistung weder bestimmt noch aus den Umständen, insbesondere aus der Natur des Schuldverhältnisses, zu entnehmen, so hat die Leistung an dem Orte zu erfolgen, an welchem der Schuldner zur Zeit der Entstehung des Schuldverhältnisses seinen Wohnsitz hatte.


    (2) Ist die Verbindlichkeit im Gewerbebetrieb des Schuldners entstanden, so tritt, wenn der Schuldner seine gewerbliche Niederlassung an einem anderen Orte hatte, der Ort der Niederlassung an die Stelle des Wohnsitzes.


    (3) Aus dem Umstand allein, dass der Schuldner die Kosten der Versendung übernommen hat, ist nicht zu entnehmen, dass der Ort, nach welchem die Versendung zu erfolgen hat, der Leistungsort sein soll.


    Daraus sehen wir, ist vertraglich KEIN Leistungsort bestimmt (was regelmäßig und ZULÄSSIG über AGB auf die Werkstatt festgelegt wird) gilt der Gewerbesitz des VERKÄUFERS als Leistungsort.
    Oben sagt der BGH, dass der "Nacherfüllungsort" regelmäßig der Leistungsort ist.
    Wenn man nun davon ausgeht, dass der Verkäufer in Ines´ Fall über AGB den Leistungsort auf seine Werkstatt festgelegt hat, dann ist es erstmal Ines´ Mitwirkungspflicht, den Wagen dort hin zu bringen.
    Wie sagt man so schön? "So will es das Gesetz"
    Natürlich kann man da anderer Meinung sein. Und sicherlich gibt es auch Urteile die anders lauten. Aber genau das meinte ich ja im Grunde.


    Du kannst nicht sicher ausschließen, dass der Händler in diesem speziellen Fall Geld von Katzenines haben will und in einem evtl. Verfahren nicht gewinnen würde und deshalb ist Deine pauschale Aussage er MUSS das machen schlichtweg gefährlich und nach meiner bescheidenen Meinung auch sachlich falsch. Ich bin der Ansicht er muss es nicht. Ach so und ich hab Jura studiert. :-)
    Aber wie gesagt, ich will mich wirklch nicht streiten.


    Und wie immer:
    Das Obige ist KEINE Rechtsberatung, es stellt lediglich die Meinungen und Ansichten des Verfassers dar. Der Verfasser schließt jedwede Haftung für den Fall aus, dass sich Leser auf diese Aussagen berufen.

    Lieber Laurenz,


    ich wußte gar nicht, dass der ADAC neuerdings zur Legislative oder zur Judikative gehört.
    Auf seine Website schreiben kann der ADAC erstmal viel. Das kann auch durchaus die Meinung des ADAC sein. Fraglich ist hierbei aber, was im Gesetz steht und vor allem was das erkennende Gericht im Streitfall für richtig hält.
    Und mit Gesetzen kenn ich mich nun ein bischen aus. Und es gibt eben im Zivilrecht Sachen wie Leistungsort und Erfüllungsort etc. Und deshalb sollte man bei solchen Aussagen schlichtweg vorsichtig sein und nicht einfach etwas behaupten, nur weil es auf der Homepage des ADAC (ein toller Verein übrigens) steht. Und im NORMALFALL wird der Händler spätestens über seine AGB dafür gesorgt haben, dass als "Gewährleistungsort" der Werkstatthof vereinbart ist und dann ist das eben nicht mehr so einfach mit "MUSS"



    In diesem Sinne.

    Nur mal so als Frage am Rande:


    Wie kommt ihr alle darauf, dass der Händler den Wagen auf seine Kosten holen müsste?
    Was ist denn der Leistungsort gewesen? Was ist denn der evtl. vereinbarte Leistungsort der Gewährleistung?
    Bevor ihr also Katzenines Ratschläge gebt, die evtl. schlichtweg falsch sind prüft das doch bitte vorher.
    Ich mag mich irren, aber ich würde vermuten, dass als Leistungsort im Kaufvertrag das Geschäft des Händlers vereinbart wurde. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass der Händler in seinen AGB einen Passus führt, der als Vornahmeort der Gewährleistung seinen Firmensitz ausgibt. Wenn das so ist, dann MUSS er den Wagen NICHT umsonst holen. Also lieber etwas langsamer mit den jungen Pferden...

    Zitat

    Original von bullterrier-cs
    Selbstverständlich wird ein e-drive auch Inspektionsintervalle haben, vllt. weniger als bei einem Verbrennungsmotor, aber Verschleißteile wird es in Hülle und Fülle geben. Irgendwann wird auch mit Sicherheit ein Batteriewechsel anstehen, das wird ein enormer Kostenfaktor sein.
    Mit der Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h kann man leben, ein Verbrenner ist auch nicht viel schneller. Die Reichweite ist aber m. E. inakzeptabel, in dieser Hinsicht muß noch viel verbessert werden.


    Ich habe schon Ende der 90er ein E-Mobil gefahren, es war eine geteilte Erfahrung. Positiv: Ruhig, entspannt und sauber, geringe Kosten. Negativ: Geringe Reichweite, eine enorm erhöhte Unfallgefahr - man wird hauptsächlich innerorts mangels Geräuschentwicklung von Fußgängern und Radfahrern überhört/übersehen.


    Manches was Du sagst stimmt sicher.
    Aber welche Verschleißteile hat denn ein Elektromotor? Da gibt es bis auf die zentrale Welle nicht mal Teile die sich berühren.
    Und bei Redox-Flow Batterien gibt es dann auch keinen Batteriewechsel mehr und die werden sicher bald auch für den Würfel nutzbar sein.
    Ich habe mir neulich wieder eine Reportage zu dem Thema angesehen. Einer der Befragten fuhr einen alten Bullie der 1992 zum E-Auto umgebaut wurde, einen Citroen von 94 und noch ein Emobil und der war ganz stolz darauf, dass noch nie eines der Fahrzeuge eine Motorinspektion brauchte.

    Wenn man sich mal anschaut, wie sich Strom und Benzin preislich unterscheiden, dann kann man den höheren Kaufpreis in einem nicht all zu langen Zeitraum wieder einsparen. Das hängt aber natürlich ganz und gar von der durchschnittlichen Kilometerzahl pro Jahr ab. Und ein weiterer Vorteil ist, dass E-Autos, mangels Verschleißteilen in Motor und Getriebe so gut wie nie zum Service müssen. Das sind auch Kosten die man nicht außer Acht lassen sollte.

    Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht.
    Und die Stückzahl ist auch nicht ganz ohne, es scheint also, dass Daimler sich davon tatsächlich einen wirtschaftlichen Nutzen verspricht. Erfreulich erfreulich.


    Warum eigentlich immer dieser Fatalismus?
    Es wird wohl kein Mensch der bei klarem Verstand ist bestreiten, dass Gerhard mehr Ahnung von smarts hat als irgendwer sonst hier, außer vielleicht noch Ernesto. :-)
    Aber wie gut kann eine Ferndiagnose ohne Inspektion sein?
    Und laut den Schilderungen des TS sind die anderen typischen Symptome eines Motorschadens ja nicht zu sehen.


    Da ich vom eigentlich Thema keine Ahnung habe kann ich dabei nicht helfen. Aber die Frage muss erlaubt sein, warum hier im Forum in letzter Zeit die Tendenz zum Belehren und Zurechtweisen so zugenommen hat. Würdest Du lieber Hugo Deine weiteren Schritte von der Ferndiagnose eines Dir Unbekannten abhängig machen?
    Nur weil wir alle wissen wie viel Ahnung Gerhard hat, und dass er häufig Recht hat kann man das nicht für simrokkzz unterstellen.
    Und insofern ist seine Antwort auf Gerhards Beitrag verständlich. Ich rufe alle hier dazu auf, etwas toleranter zu sein und sich nach den Beweggründen der Anderen zu fragen, so wie man es von mir auch verlangt hat.

    So ähnlich sehe ich das auch.
    Bei so einem kleinen Töff wie unseren Kugeln klappert es halt ein bissl.
    Ich wollte auch eigentlich nur wissen, ob jemand dieses Geräusch auch hat und was es eben sein kann.


    Und da die SC ja für ihre (nenne wir es extravagante) Preisgestaltung bekannt sind und es hier in der Nähe keine Alternative gibt, fahre ich eben nur in die Werkstatt, wenn es unbedingt Not tut.

    Lieber Hugo,


    ich habe mich neulich erst von meiner kleinen Schwester darüber aufklären lassen, dass "Chill mal Alter" im modernen Neusprech so viel heißt wie: ganz ruhig bleiben.
    Somit war meine Aufforderung nicht ungebührliche, nur "modern" verpackt.


    Es scheint aber ja bei mehreren Teilnehmern auf Missfallen zu stoßen, dass ich mich informiere und mich dann entscheide entweder, mangels Alternativen ins SC zu fahren oder einfach mit dem Knarzen zu leben.
    Das leuchtet mir nicht ganz ein.
    Ich wäre insofern dankbar, wenn Eifel-Hexe mir das mal verdeutlichen würde, warum dieser Entschluß ihn/sie zu einem :-( veranlaßt.

    Zitat

    Original von Smart-Diesel-Power
    das ist wirklich die Härte erst fragen und dann mir nichts dir ichts ich gehe ja dann sowieso zum SC geh doch gleich hin und stell keine Fragen alter ?( ?( ?(


    Sag mal hast Du zu heiß gebadet?


    Du holst Dir nie Ratschläge von fachkundigen Personen, bevor Du irgendwas unternimmst oder? Du rennst da dann einfach hin und lässt Dir vom Händler irgendwas erzählen.
    Muss ich mich jetzt wirklich dafür anpampen lassen, dass ich vorher mal hören wollte, ob jemand das Problem kennt, ob es überhaupt nötig ist, eine Werkstatt aufzusuchen, oder ob es sich vielleicht schlichtweg um eine "Alterserscheinung" des Autos handelt.


    Ist es wirklich "die Härte", wenn man sich informiert bevor man handelt?
    Es wird doch keiner gezwungen, meine Frage zu lesen und noch viel weniger, darauf zu antworten.


    Also nochmal,


    ich danke denjenigen die vernünftig geantwortet haben für ihre Antworten.


    Und Smart-Diesel-Power, um in Deinem Vokabular zu bleiben:
    Chill mal Alter.

    Sollte es schlimmer werden, werde ich auch ins SC fahren.
    Ich bin da aber wir ihr wohl nachvollziehen könnt ungern und hier in der Umgebung gibt es keinen fähigen Smartschrauber.


    Aber zu wissen was es sein dürfte hilft ja auch erst mal.

    Ich hatte allein vom Geräusch her auch die Kupplung im Verdacht, da ich das aber wie gesagt schon lange habe werde ich evtl. auch gar nichts machen.


    Danke aber für die Antworten.