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jojojur jojojur ist männlich
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Hallo Daniel,

Wenn ich die Temperatur von meinem Roadster sehe, ist das ausdampfen des Wassers aus dem Öl sicher möglich. Der Motor sollte dafür schon warm gefahren sein, jedoch dauert das bei mir nicht lange. Das der Wasserdampf dann jedoch im Ansaugtrakt kondensiert oder gar gefriert könnte müsste man testen. Bis jetzt fahre ich mit einem Ölfangtank, der zwischen der Vollastentlüftung und dem Anschluss vorm Turbolader gebaut ist. Jedoch drückt der Turbodruck über die Teillastentlüftung, auch mit funktionierenden Industrie-Ventil, immer noch Schmoder im Tank. Ein ablassen bei ca. 2 bis 3 T km sollte schon eingehalten werden, um ein Wasserglas voll Wasser/Ölschlamm zu erhalten. Ich hatte auch schon mal darüber nachgedacht, den Tank zu heizen, jedoch ist es leider beim denken geblieben (Darum sind Leute so wichtig, die nicht nur denken, sondern auch handeln ;-).

Wie ich mir die Konstruktion mit dem "Koax-Rohr" vorstelle:

TLE wird deaktiviert, wie du es gemacht hast und die VLE für den Durchlass aufgebohrt. Auch das wurde von dir ja schon erfolgreich umgesetzt. Der Stutzen für die VLE läuft auf dem Ventildeckel wegen dem geneigten Motor nach unten, was den Rücklauf von Öl bei stehendem Motor unmöglich macht. Die tiefe Position der VLE könnte jedoch mit einer aufsteigenden, beheizten Leitung mit einem großen Durchmesser gehoben werden. Darin wird die Strömungsgeschwindigkeit herabgesetzt und durch die Heizung (Primären Kühlkreislauf oder auch elektrisch) würde das Wasser verdunsten. Die Öltöpfchen könnte man (ggf. auch über Prallkörper) sammeln und am tiefsten Punkt in einem Tank sammeln. Vielleicht könnte man für das Koaxialrohr auch einen AGR Kühler zweckentfremden oder selber was aus einem Aluminiumblock fertigen Die Rohrkonstruktion ist sicherlich nicht die beste Lösung, jedoch ein Gedankenansatz). Wie wir das Öl zuletzt wieder in den Motor bekommen (alter Anschluss vom TLE modifizieren?), könnte man dann immer noch klären (so ein Schmoddder will ich nicht wieder in den Motor zurückführen, da hätte ich Angst, dass mit die Kurbelwelle wegrostet ;-).

Was meinst du dazu und was meinen alle anderen zu dieser Konstruktion? Gerne die Einschätzungen dazu kundgeben.

Gruß vom Smarten Ostfriesen

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13.01.2018 21:47 E-Mail an jojojur senden Beiträge von jojojur suchen Nehmen Sie jojojur in Ihre Freundesliste auf
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Ohne Wasser wird das Öl auch kein Schnodder. Dazu muss man es aber aus dem Öl rausbekommen. Durch die unterschiedlichen Siedepunkte eigentlich eine einfache Sache, die sich bei den Platzverhältnissen doch etwas schwierig darstellt.
Kabel lassen sich leichter verlegen, als Schläuche. Also würde sich eher eine Begleitheizung anbieten. Bräuchte man nur eine, die mindestens 100 Grad schafft, um das Wasser zu verdampfen. Zurück bliebe dann nur Öl, dass auch ruhig wieder in das Kurbelgehäuse zurücklaufen dürfte.
Den Rücklauf zum alten Anschluss des TLV wäre nach meiner Meinung nicht gut. der Weg ist sehr lang und ob das Gefälle ausreicht, weiß ich auch nicht. Denke aber nicht, da man zumindest über das Getriebe müsste. Dann lieber mit einem Y-Verbindungsstück aus Silikon am Rücklauf des Turboladers.
Für diese Konstruktion würde ein relativ kleiner Auffangbehälter reichen. In ihm ist die Begleitheizung und verdampft das Wasser, so dass es wieder der Verbrennung zugeführt wird, vor dem Turbolader.
Unten ist ein Ablauf, der über ein elektronisches Ventil während des Betriebs versperrt ist. Ich bin noch am Überlegen, ob das Ventil erforderlich ist, wenn der Anschluss doch eh in einem Ölabscheider landet.

Ist aber bisher nur Gedankenspielerei.

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14.01.2018 10:12 E-Mail an SportPearl senden Homepage von SportPearl Beiträge von SportPearl suchen Nehmen Sie SportPearl in Ihre Freundesliste auf
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Ja, wird wieder sehr ausführlich:

Heute habe ich mal wieder ein paar Spielsachen bestellt.

Wie ich ja bereits feststellen musste, setzt sich doch einiges an Kondensat in dem langen Entlüftungsschlauch ab und sammelt sich natürlich an der tiefsten Stelle. Den Wasseranteil möchte ich schon gerne der Verbrennung zuführen, die Ölanteile natürlich nicht.

So habe ich zuerst nach einem geeigneten Ölabscheider gesucht, der einen Eingang, einen Ausgang und natürlich einen Rücklauf aufweist. Zusätzlich hat er ein Metallsieb enthalten, an dem das Öl noch besser kondensieren kann. Leider habe ich zu den Eingängen keine Maße, so dass nur Messen helfen wird, wenn mein Spielzeug angekommen ist.



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Ich habe meine Ursprüngliche Idee, das Kondensat zu erhitzen und dadurch den Wasserdampf zu extrahieren mal aufgegriffen. Wasser und Öl haben unterschiedliche Siedepunkte, so dass ich ein paar Heizelemente geordert habe die mehr als 100 Grad bringen.
Die Idee mit der Begleitheizung habe ich verworfen, da die nicht genug Wärme entwickelt, außer sie wird an einer 220V Dose betrieben. Hier habe ich aber "nur" 12 Volt. Die Elemente bringen einzeln 12 V, 10 Ampere und 120 Grad.



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Damit die Temperatur auch geregelt wird habe ich zusätzlich eine Steuerung geordert. Dieser kann ich vorgeben, wie warm es in dem Ölabscheider sein soll. Die Steuerung werde ich zuerst von 110 bis 95 Grad einstellen. So wird des Kondensat immer über im Bereich der Wasserdampfentwicklung gehalten. Es ist ein 10 Ampere Relais enthalten, so dass die Steuerung direkt mit dem Heizelement verbunden werden könnte. Man kann aber auch ein zusätzliches Lastrelais dazwischen schalten.



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Die Steuerung läuft natürlich nur auf 12 Vol. Also habe ich auch ein Wandler benötigt, der exakt, zuverlässig und immer 12 V ausspukt. Da habe ich diesen genutzt:



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Der Aufbau des Ölabscheiders:
Der Ablauf soll sich, logischer weise, unten befinden. Die Montage soll motornah erfolgen, zwischen Entlüftungsausgang und Anschluss am Ansaugschlauch. In den Ölabscheider wird das Heizelement eingebracht. Das Heizelement soll mittig im unteren Bereich positioniert, also dort, wo sich das Kondensatz sammeln würde. Die Kabel werden durch eine luftdichte Gummitülle, im oberen Bereich des Ölabscheiders, nach außen geführt.

Der Anschluss Entlüftung:
Die Volllastentlüftung wird an den Eingang des Ölabscheiders angeschlossen (unten). Durch den Luftstrom entgegen der Schwerkraft sollen möglichst viel Öl und Wasserpartikel ausfallen. Der Ausgang vom Ölabscheider wird am Ansaugrohr vor dem Turbolader angeschlossen (also wie immer). Natürlich alles auf kurzen Wegen. Der Ablaufschlauch, wesentlich dünner, wird in den Rücklauf vom Turbolader eingespeist.

Der Anschluss Der Elektrik:
Die Hauptversorgung wird separat im Sicherungskasten mit 15 Ampere abgesichert und mit einer 2.5er Leitung versorgt. Die Steuerung und der Wandler werden so dicht wie möglich am Motor montiert, ohne im Motorraum zu sitzen, also hinter dem Fahrersitz. Der Kabelverlauf ist entlang des original Kabelbaumes bis zum Ölabscheider. Die Steuerung soll zwischen 95 und 110 Grad eingestellt werden.

Die Theorie lautet nun:
Der Gegendruck vom Ölrücklauf des Turboladers und gleichzeitig der geringe Querschnitt des Rücklaufschlauches des Ölabscheiders bilden einen höheren Widerstand, als die offene Entlüftung im Zylinderkopf. Da Druck immer den geringsten Widerstand nimmt. Würde die Entlüftung also weiterhin über den Zylinderkopfdeckel erfolgen.

Das Kondensat tritt in den Ölabscheider ein. Im Idealfall kondensiert es am Metallgitter und setzt sich im Ölabscheider ab. dort wird das Gemisch vom Heizelement auf 95 bis 110 Grad erhitzt, so dass das enthaltene Wasser zu einem großen Teil wieder verdampft wird. Das Verdampfte Wasser wird über den Ausgang direkt vor dem Turbolader der Verbrennung zugeführt.
Der nicht verdampfte Teil des Kondensat, also das Öl, fliest über den Rücklauf wieder zurück in das Kurbelgehäuse.

Wird der Motor nun abgeschaltet und es hat sich doch ein leichter Wasserfilm im Ölabscheider gebildet, fließt dies entweder mit zurück in die Ölwanne, oder wird beim nächsten heizen wieder verdampft.

Was meint ihr?

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16.01.2018 12:07 E-Mail an SportPearl senden Homepage von SportPearl Beiträge von SportPearl suchen Nehmen Sie SportPearl in Ihre Freundesliste auf
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