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Zum Ende der Seite springen Aus für alle Diesel Smart
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Rene Koch Rene Koch ist männlich
Fahrschüler


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Dabei seit: 10.07.2009
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...dann belassen Wir es am Besten bei Deinem und meinem Statement zu den jeweiligen persönlichen Beweggründen und Motivationen hier aktiv zu sein, und widmen uns wieder dem eigentlichen Thema.

...nun komme ich doch nochmal auf den von Dir verlinkten Artikel zurück, und möchte gerade mal zwei Punkte herausgreifen. Der Autor schreibt in der Einleitung:

Zitat:
"Das Auto der Zukunft hat ein Problem: Es gibt keinen Tank, nur einen sperrigen Stromspeicher, der einige Doppelzentner wiegt und gerade mal so viel Energie bunkert wie ein paar Petroleumflaschen."

Ein Tank ist seiner Ansicht nach, nicht sperrig, der Stromspeicher - sprich Akku - hingegen sei sperrig. Wenn dem so wäre, hätte das irgend einen Einfluss auf das Kfz? Da man weder den Tank noch den Akku entnimmt, sondern diese Bauteile feste Fahrzeugbestandteile sind, ist das irrelevant.

Bauvolumen diverser Kraftstofftanks:
https://www.google.de/search?q=KFZ+Kraft...iw=1301&bih=755
Tesla S Akku
https://www.google.de/search?q=Tesla+Akk...iw=1301&bih=755
smart ED Akku
https://www.google.de/search?client=fire...0k1.vrfUcA7-VuU

Nun soll solch ein Akku einige Doppelzentner wiegen. Den Begriff "Doppelzentner" hörte ich im freien Sprachgebrauch wohl das letzte Mal vor 15 Jahren von sehr alten Menschen. Ein Doppelzentner sind 100 Kilogramm. So ein Akku wiegt also einige hundert Kilo. Im Falle des Tesla S mit 100KW sind es aktuell noch 600 Kilo Akkugewicht. Ein Smart ED 453 mit ca. 1.000Kg Fahrzeuggewicht - sowohl beim Verbrenner, als auch beim ED - dürfte einen Akku von maximal 150 Kg Gewicht haben. Ich habe gerade keine Daten darüber gefunden. ein Tesla S wiegt übrigens ca. 2.000Kg und somit kaum mehr als ein Leichtbau-Audi A8. Der Gewichtseinfluss des Akkus relativiert sich zum Gewichtseinfluss der notwendigen Verbrenneraggregate (Motor, Getriebe, Tank, Wellen, Pumpen, Leitungen, Abgasanlage, etc.).
Jetzt "bunkert" (sind Wir im Krieg, oder liegt es ander Hamburger-Hafen Herkunft des Autors, dass er diese Begrifflichkeit verwendet? ) solch ein Akku also die Einergie von ein paar Flaschen Petroleum. Petroleum in Flaschen wird in 1Ltr. Gebinden verkauft. 1Ltr. Petroleum hat ca. 9,4KWh. Beim Tesla sind wir so - um im Jargon des Autors zu bleiben - bei einem knappen Dutzend Petroleumflaschen, genauer, etwa 11 Liter. Der smart 453 ED hat somit nichtmal zwei Flaschen Lampenöl. Man überlege: Zwei Flaschen Lampenöl - nicht Superplus Benzin!!! - reichen für realistische 120 bis 130 Fahrkilometer. Nebenbei, beim Superplus Benzin mit 98-100 Oktan liegt der Brennwert pro Liter kaum höher als beim Petroleum, mit 9,8 KWh. Also auch hier kommt ein smart ED bei normaler Fahrweise!!! 100 Kilometer weit mit umgerechnet ca. 1,4 Ltr. Superplus. Und warum ist das so? Warum schafft solch ein Elektroauto mit einem "sackschwerem" Akku der den Energiegehalt von "ein paar Petroleumflaschen" enthält, eine derartige Fahleistung? Das liegt am extrem schlechten Wirkungsgrad des Verbrennerfahrzeugs:
http://www.kfz-tech.de/Biblio/Formelsamm...irkungsgrad.htm
Die Differenz liegt im Wirkungsgrad von 20% eim Verbrenner versus 80% beim E-Auto.
http://www.mx-electronic.com/pdf/Der-Ele...schen-Fahrz.pdf

Da verstehe ich natürlich den Autor, Herrn Wüst, dass er da (Polemik) ganz, ganz arg traurig drüber ist, dass ein enormer technischer Aufwand unter größter Energievergeudung einerseits, mit einem knappem Dutzend Liter Lampenöl in einem optimalem Fahrzeugschwerpunkt andererseits aufgewogen werden kann. Das Ganze auch noch ohne Gestank, Gift und Motorengebrülle.

Weiterhin schreibt der Autor:

Zitat:
"Der SPIEGEL unternahm im Februar einen Praxistest mit dem E-Mobil Zoe von Renault. Bei Tempo 130 war an die im Normzyklus ermittelte Reichweite von 400 Kilometern nicht mehr zu denken. Übrig blieben etwa 150 Kilometer."

Auch hier wieder ein "Faktenbiegen" dass es dem Autor in den Kram passt. Renault selbst schreibt auf seiner Hompepage von 300 Km Reichweite, da die 400 Km nur im - allgemein bekanntem - unrealistischem NEFZ Modus erreicht werden.
https://www.renault.de/modellpalette/ren...utm_content=Zoe
Das - nicht gerade E-mobility freundliche - Magazin "auto motor sport" hat den ZOE ebenfalls getestet.
http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrb...to-1492700.html
Da wird dann schon deutlich genauer verifiziert, und auch daraf hingewiesen, was mit Benzinmotoren passiert, wenn sie denn im Volllastbereich gefahren werden.
Faktisch zeigt de Reichweitenanzeige im ZOE bei vollem Akku nie 400 Km an, sondern knapp 300 Km. So wie auch im Smart ED keine 165 Km sondern 130 Km bei voller Ladung als Reichweite angezeigt werden. Nun kommt der Spiegelautor bei einem "Test" mit dem E-Auto lediglich halb so weit, wie ihm das E-Auto beim Start vorgab. 150Km versus 300 km. Das schaffe ich bei den modernen Turbo-Direkteinspritzer Benzinern und Diesel auch. Natürlich zweifelsohne bei doppeltem Reichweitenniveau. Beim ZOE brauche ich dafür knapp über zwei Petroleumflaschen, bei einem smart hingegen 28 Petroleumflaschen.

Die E-Mobility steckt noch in den Kinderschuhen, und hat im praktischen Einsatz - insbesondere in dem einzigen Land auf der ganzen Welt in dem man auf Autobahnen beliebig schnell fahren darf - durchaus Nachteile, die ich in anderen Beiträgen bereits benannte, bzw. mit Links darauf verwies. Die Diskussion und die Ablehnung wäre nur halb so unsachlich, hätten Wir in Deutschland eines der üblichen Tempolimits zwischen 100-130 Km/h... ...was ich mir keinesfalls wünsche.

Ich könnte nun das Pamphlet des Herrn Wüst weiter Satz für Satz zerpflücken. Doch Ihr seht, es würde wirklich jeden Rahmen sprengen. Es ist eben nun mal nicht damit abgetan, durch Verwenden subjektiv gefärbter, einfachster Allgemeinfloskeln, ein derart komplexes Thema abzuhandeln.

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Meiner: mcc 450 cdi pulse seit 2/2000 ...über 280.000 KM ; Verschrottung vorr. 04/2018 dito ED countdown

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Zitat:
Original von hugo
Bevor es nur noch kilometerlange Drahtspulen als Motoren gibt, werde ich mir ganz sicher lieber noch einen 12-Zylinder-Verbrenner sichern. Das ist dann wenigstens noch ehrlicher, emotionaler Maschinenbau.

und ich auf den Philippinen eine "Gold-Wing"
mlg.oesismart

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Zitat:
Original von Rene Koch
Das Ganze auch noch ohne Gestank, Gift und Motorengebrülle.

Na ja, es soll Menschen geben, die den Duft von heißem Öl, einem heißen Motor und Gummi sehr schätzen, ohne das als Gestank zu empfinden, und "Motorengebrüll" als Musik empfinden...

Nur noch soviel: Leergewicht smart 453 fortwo 890 kg, smart 453 fortwo ED 1085 kg. Die Differenz ist schon happig. Beim Audi A8, da gebe ich Dir Recht, ist die Differenz zum Tesla geringer bzw. nicht vorhanden, dafür hat der A8 bei Gewichtsgleichheit dann allerdings auch einen Zwölfzylinder, immer noch die entschieden größere Reichweite, wobei ich hier nicht von Vollast, sondern von einem Reisetempo von rd. 150 km/h auf der Autobahn ausgehe und unter Berücksichtigung der nicht notwendigen Ladepausen auf einer Strecke von ca. 600 km einen Zeitvorsprung von 2 - 3 Std. (eigener Erfahrungswert Tesla v. Mercedes SL 500).

Und damit bin ich dann hier raus. Mein zu erwartendes biologisches Verfallsdatum läßt mich hoffen, nicht mehr zwangselektrisiert zu werden. Ich kann dem einfach nichts abgewinnen und empfinde elektrisches Fahren einfach nur als steril und emotionslos, trotz des unstreitig massiven Beschleunigungsvermögens. Fahrspaß, den ich nach wie vor habe, habe ich damit aber eben trotzdem nicht. Deswegen ist das nichts für mich und wird es auch nicht werden. Aber das ist eben ganz subjektiv mein Empfinden.

Ich respektiere selbstverständlich jeden, der sich aus welchen Gründen auch immer für E-Mobilität entscheidet.

Nur habe ich etwas dagegen, wenn es in diesem unserem Lande sich als Elite bezeichnende Leute gibt, die unbedingt meinen, mir Ihre keineswegs unstreitigen Ansichten aufzwingen zu müssen (damit bist nicht Du, René, gemeint).

Grüße

Peter

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Dabei seit: 10.07.2009
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Zitat:
Original von torfjunge
Spannend wäre es mal, die Ökobilanz beider Antriebsarten, über den kompletten Lebenszyklus (von der Herstellung bis zur Verschrottung) betrachtet, zu vergleichen. Ich vermute, dass das E-Auto verlieren wird.


Die Antwort findest Du in den Links von mir und auch sonst bei seriöser Suche im Internet. Die Wette hast Du dann leider verloren.

...denn der "kleine" Haken an der Geschichte der häufigen Beiträge in der Presse aus Studien ist folgender:

Man nimmt einen Verbrenner, fährt ihn, und schaut, was im Zeitraum X hinten raus kommt. Ganz vielleicht schaut man sich auch noch die Produktion des Verbrenners an, und lässt auch das mit in die "Ökobilanz" einfließen.

Nun nimmt man zum Vergleich ein E-Auto, und fährt es, und schaut was hinten raus kommt... ...logischerweise nix. Also schaut man was man in das E-Auto hinein tut. ( Und genau DAS! schaut man beim Verbrenner schon mal nicht! ) Da wird dann nicht etwa ein Drittelstrommix oder gar 100% Ökostrom unterstellt, die hauseigene Photovoltaikanlage wird erst recht ignoriert, nein, man unterstellt 100% Braunkohle, nicht mal Gas, oder Steinkohle, nein Braunkohle, weil sie den schlechtesten Wirkungsgrad hat, und nimmt nun als Unterstellung davon die Co2, und Stickoxid- und sonstige Werte, und vergleicht sie mit dem Verbrenner. Mist!! Das E-Auto ist ja selbst jetzt noch sauberer, allein weil ja schon der Wirkungsgrad eines Braunkohlekraftwerkes besser ist als der eines Verbrennungsmotors im Alltagsbetrieb. Hmmm... ...was kann man nun noch tun, um die Ökobilanz des E-Autos zu verhageln?? Ahhh, ja! Der Akku! Nun wird also die "Ökobilanz" des Akkus im worst case Szenario ausgerechnet; und siehe da... ...eben muss man einen Tesla mit 100 KWh 8 Jahre lang fahren, bevor er so sauber ist, wie ein Verbrenner. Dass man mit einem Smart ED im Verglech zum Benzinersmart dann unter diesen ungerechten Bedingungen nur ca. 2,5 Jahre bräuchte, steht nirgends, lässt sich allerdings ausrechnen.

Ich fasse zusammen: Ökobilanzvergleichsrechnung E-Auto bestehend aus Akkuproduktion, Fahrzeugproduktion, Stromproduktion aus fossilen Energieträgern, Fahrzeugverschrottung und Akku als gefährlicher Sondermüll nach 5 Jahren.

Ökobilanzvergleichsrechnung Verbrenner bestehend aus Fahrzeugproduktion, Abgasemmissionen und Fahrzeugverschrottung.

Finde die Fehler!


...ok, ich helfe nach: Der Akku hält im Kfz. mindestens 5 Jahre, und über längere Zeiten ist bisher wenig statistisch Relevantes bekannt, da es die Teile noch nicht so lange in Serie gibt. In Anlehnung an andere Industrieakkus darf man von 10 Jahren im Kfz ausgehen. Danach werden die Akkus "tot benutzt" als Strompuffer für Wind und Solarenergie. Bei vollständigem Kapazitätsverlust kommen sie zum Recycling (ein Link dazu habe ich hier irgendwo gesetzt) und es entstehen neue Akkus daraus.
100% fossile Energie bezieht heute fast nur noch die Großindustrie. Verbraucher, die sich heute und in naher Zukunft für ein E-Auto entscheiden, sind großteils umweltbewusste Mitbürger. Das heißt die Autos werden schlechtestenfalls mit Drittelmix geladen, häufig mit 100% Ökostrom (habe ich seit 10 Jahren) oder gar mit der hauseigenen oder firmeneigenen Photovoltaikanlage geladen. Die Tendenz ist hier bei zunehmender E-Mobilität klar zu zunehmender Ökostromabnahme.
Und nun... ...was wurde beim Verbrenner vergessen? Was verbrennt er denn? Benzin! Und? wächst das auf Bäumen? Nein! Der Prozess von der Erdölgewinnung über die Transporte, Raffination und Lagerung bis zur Betankung bedeutet nach niedriger Berechnung ca. 1,6KWh pro Liter, mit all der Umweltverschmutzung die dabei geschieht. Mit 1,6KWh fährt ein Smart ED aber mit ordentlich Schmackes 10 Kilometer über die Autobahn... ...und dann ist ja erst das Benzin beim Verbrenner im Tank. Hierzu findest Du in der folgenden verlinkten Studie von 2015!! - also der damaige Status Quo, der sich ständig verbessert - des österreichischen Umweltbundesamtes eine übersichtliche Grafik auf Seite 11.

http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/...nen/REP0572.pdf

...da hast Du dann auch den Beweis für meine Behauptung, dass Du die Wette verlierst.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Rene Koch: 22.08.2017 17:35.

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Zitat:
Original von hugo...

Nur noch soviel: Leergewicht smart 453 fortwo 890 kg, smart 453 fortwo ED 1085 kg. Die Differenz ist schon happig. Beim Audi A8, da gebe ich Dir Recht, ist die Differenz zum Tesla geringer bzw. nicht vorhanden, dafür hat der A8 bei Gewichtsgleichheit dann allerdings auch einen Zwölfzylinder, immer noch die entschieden größere Reichweite, wobei ich hier nicht von Vollast, sondern von einem Reisetempo von rd. 150 km/h auf der Autobahn ausgehe und unter Berücksichtigung der nicht notwendigen Ladepausen auf einer Strecke von ca. 600 km einen Zeitvorsprung von 2 - 3 Std. (eigener Erfahrungswert Tesla v. Mercedes SL 500).
...


...für Langstrecken, Pizzadienste, Pflegedienste, etc. ist das E-Auto in der Tat noch ungeeignet. Für Berufspendler die in der komfortablen Lage sind ein Eigenheim mit Lademöglichkeit zu besitzen, ist das hingegen eine ökonomische und ökologische Alternative. Da stelle ich mir auch die Frage, ob es die Forschung in absehbarer Zeit schaffen wird endlich einen ihrer "Wunderakkus" zur Serienreife zu bringen, oder ob auch die Akkutechnologie nur ein Zwischenschritt zu einer ganz anderen, neuen, uns womöglich noch unbekannten Antriebstechnologie ist. Weiterhin ist das andere große Problem die wirre Ladeinfrastruktur. Hier ist es der Gesetzgeber der eine klare Ansage machen muss.

ich kann auch Deine persönliche, emotionale Argumentation pro Verbrenner sehr gut nachvollziehen. Und wie Du wohl richtig erkannt hast: Ich möchte kein besserwisserischer Belehrer und Beschöniger sein. Ich habe allerdings ein Problem mit unserer neuen postfaktischen Gesellschaft. Unter dem Google Stichwort : "Ökobilanz elektroauto und Benzinauto" bekommt man erst mal etliche Artikel die unvollständig, unsachlich und gar unseriös sind. Wissenschaftliche Studien werden nur in - genehmen - Teilbereichen interpretiert und ein Hinterfragen findet nicht statt. Ich sehe die Entwicklung ganz neutral, und entscheide für mich persönlich, was aus meiner Sicht für meine Zwecke und meine Lebensphilosophie das kleinste Übel ist. Auch auf die Nachteile der E-Mobility mache ich aufmerksam. Für viele Menschen und deren Nutzungsspektrum wird es aktuell und auch auf absehbare Zeit (5-10 Jahre) keine Alternative zum Verbrenner geben. Diese Leute deshalb moralisch herablassend zu betrachten wäre ein Unding.

...und so nebenbei... ...ich habe auch noch einen Jeep Wrangler Rubicon als Offroadumbau, Diesel mit 147 KW. Die Inkarnation des ressourcenschädigenden Mobilitätsanachronismus. ;-)

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